Pferderasse: Alt-Oldenburger

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Rasseportrait
Aussehen
Beim Alt- Oldenburger (auch Ostfriesen) handelt es sich um den schwersten und ausgeglichensten
deutschen Warmblüter. Er ist mittelgroß, schön und hat einen
korrekten Körperbau. Der Alt- Oldenburger hat gute Schultern und einen
ausgebildeten Widerrist. Die Brusttiefe ist gut. Rippen und Flanken sind gerundet
und tief. Die Extremitäten sind kräftig mit guten, stabilen Gelenken
und guten Hufen.
Der Alt- Oldenburger erreicht durchschnittlich ein Stockmaß von ca. 165
cm. Es kommen Rappen, Braune und Füchse vor.
Herkunft und Haltung
Die Entstehung der friesisch- oldenburgischen Rasse ist unbestreitbar mit dem Grafen Anton Günther verbunden. Damals waren Oldenburgische Karosseren an den Fürstenhöfen in ganz Europa beliebt. Bis 1819 war die unkontrollierte Verwendung von neapolitanischen und spanischen Hengste üblich, dann aber verboten. Durch die Reinzucht entwickelte sich der elegante und schwere Warmblüter zu einer einheitlich dunklen Rasse. Gleichzeitig begann die Blütezeit der Rasse. Da nach 1945 die allgemeine Mechanisierung Fuß fasste, wurde es nötig, die Rasse zum Sportpferd umzuzüchten. Dieser Prozess wurde im Jahre 1959 durch den Züchter Ludwig Kathmann begonnen mithilfe des Vollblüters Adonis XX. (geb. 1952). In den 80er Jahren reagierten die Freunde des „Original Oldenburgers“ auf die Umzüchtung mit einer Rückzüchtung. Im Jahre 1989 wurde der „Zuchtverband für das Alt- Oldenburger Pferd e. V.“ anerkannt.
Art und Wesen
Der Alt- Oldenburger ist leistungsfähig, gesund, leichtfuttrig, langlebig und nervenstark. Er hat ein überaus gutartiges Wesen. Die Mechanik beim Schritt ist gut und der Trab raumgreifend. Alt-Oldenburger sind sowohl für die Landwirtschaft, als auch für das Gewerbe geeignet z.B. als elegantes Fahr- und Reitpferd
Herkunft: Deutschland (Hauptzuchtgebiet Oldenburg)
Exterieur / Interieur
Stockmaß: um die 165cm
Farben: Rappen, Braune, Füchse
Eignung als: Fahr- und Reitpferd



















