Pferderasse: American Miniature Horse

Pferderassen: American Miniature Horse


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Rasseportrait

Aussehen

Das erklärte Zuchtziel beim American Miniature Horse lautet: Ein Großpferd in Miniatur! Dabei sind verschiedene Typen zugelassen. Am häufigsten findet man den möglichst feingliedrigen Arabertyp und den etwas kräftigeren modernen Typ (etwa einem Quarter Horse entsprechend).
Besonders wichtig sind beim Amerikanischen Miniaturpferd natürlich die Großpferdeproportionen, d.h. ein konkaver oder gerader kleiner Kopf mit großen Augen, großen Nüstern und einer breiten Stirn auf einem langen, gut angesetzen und eleganten Hals, der möglichst sanft in den Widerrist und einen kurzen Rücken übergehen soll. Die Rückenlinie soll möglichst gerade sein und der höchste Punkt der Kruppe auf gleicher Höhe mit dem höchsten Punkt des Widerristes liegen. Der Schweif ist weder besonders hoch noch besonders tief angesetzt, sondern rundet den Rumpf sanft ab. Erwünscht sind viel Ganaschenfreiheit, viel Bein und eine schräge Schulter, feingliedrige, femine Stuten und kraftvolle, maskuline Hengste.
Gerne gesehen ist auch ein Großpferde-Gangwerk, d.h. möglichst schwungvolle, taktvolle und kadenzierte Bewegungen.

Die Rasse wird gemäß dem Rassestandard der American Miniature Horse Association am letzen Mähnenhaar des Widerristes gemessen und darf dort nicht großer als 86 cm (34 Zoll) sein.

Jegliche Farbe und Zeichnung und jede Augenfarbe ist gleich anerkannt. Daher gibt es die „Araber in Miniatur“ auch oft in sehr bunter Ausführung.

Herkunft und Haltung

Ursprünglich scheinen die elganten Pferdchen an den europäischen Königshäusern als „Spielgefährten der Königskinder“ gehalten worden zu sein. Mit dem Untergang der europäischen Monarchien, starb die Rasse aber in Europa weitgehen aus und nur wenige Exemplare wurden in die USA gerettet und dort unter Einkreuzung von Shetland Ponys, Hackney Ponys und vereinzelt auch Falabellas, systematisch weitergezüchtet. 1978 wurde der bis heute wichtigste und größte Zuchtverband für American Miniature Horses gegründet: die AMHA (American Miniature Horse Association). Dem unermüdlichen Einsatz und den strengen Zuchtkriterien der AMHA ist es zu verdanken, dass das American Miniature Horse heute zu einer der größten Rassegruppen in den USA gehört und gerade in letzter Zeit einen unvergleichlichen Siegeszug um die Welt angetreten hat. Dabei sind diese Minipferdchen nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch vielseitig einsetzbar, z.B. als Fahrpferde, Showpferde, Einstiegspferde für Kinder oder Therapiepferde.
American Miniature Horses gibt es offiziell seit dem Jahre 2003 in Deutschland. In diesem Jahr nämlich wurden einige Stuten der Miniaturpferdezucht Steinbrecher beim Bayerischen Zuchtverband für Spezialpferderassen e.V. eingetragen und der erste Hengst der Rasse American Miniature Horse im deutschsprachigen Raum – Steinbrechers A F Ivy Toro – vom selben Verband gekört und in das Hengstbuch 1 eingetragen.

Art und Wesen

Zu einem Großpferd in Miniatur gehört – neben dem Großpferdeaussehen – natürlich auch ein Großpferdecharakter. Das American Miniature Horse ist geduldig, gelehrig, aufmerksam und eifrig. Ein sturer Pony-Charakter ist absolut unerwünscht.

Text: Julia Bauer

Weitere Infos zur Rasse:
Miniaturpferdezucht Steinbrecher

Herkunft: USA


Exterieur / Interieur

Stockmaß: bis 86cm
Farben: alle
Eignung als: Showpferd, Therapiepferd, Familienpferd, Einstiegspferd für Kinder, Fahrpferd vor einem leichten Gig




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