Pferderasse: Nonius

Pferderassen: Nonius


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Rasseportrait

Aussehen

Der Nonius ist ein großrahmiger, muskulöser, mittelschwerer bis schwerer Warmblüter im Kutschpferdetyp. Der Kopf wirkt alles in allem ansprechend, ist trocken, lang und von vorne gesehen schmal, mit konkavem Profil. Die Ohren sind mittellang, die Nüstern nicht sehr groß und die Augen wirken ruhig und freundlich. Der mittellange bis lange Hals setzt hoch zwischen den langen, abfallenden Schultern an. Er hat eine gut gewölbte Oberlinie, in manchen Fällen kann auch die Unterhalsmuskulatur stark ausgebildet sein. Der Widerrist ist ausgeprägt. Der Rücken des Nonius ist sehr lang mit einer Tendenz zum sogenannten Senkrücken, und geht in eine muskulöse, schräge Kuppe über. Der Schweif ist nicht allzu tief angesetzt. Der Rumpf hat eine breite Brust, gerundete Rippen, der Unterbauch ist nur wenig aufgezogen und er verfügt weiters über eine gute Gurtentiefe. Die Beine sind trocken und kräftig, mit großen, stabilen Gelenken, sowie einer eher kurz geratenen und steiler Fesselung. Die Hufe sind rund und hart.

Nonius-Pferde werden in zwei Typen unterteilt: der kleinere misst ein Stockmaß von 145- 155 cm, während der große Typ auf bis zu 165 cm heranwächst.

Zumeist sind Braune, Dunkelbraune und Rappen mit leichtem Rotstich zu finden. Kastanienbraune und Füchse sind selten. Weiße Abzeichen sind selten und wenn sie vorhanden sind, nur in geringem Ausmaß.

Herkunft und Haltung

Die Nonius wurden auf dem von Josef II. gegründeten Gestüt Mezöhegyes gezüchtet. Auch die von den Nonius abstammende Rasse der Furioso-Northstars wurde dort gezüchtet. Der Stammvater der Rasse war ein Anglonormannischer Hengst, der 1810 geboren wurde und unter dem Namen „Nonius Senior“ bekannt war. Der Hengst wurde, als die Verbündeten 1814 in Frankreich einzogen, durch die österreichische Armee entführt und kam 1816 nach Mezöhegyes. Trotz des eher unansehnlichen Äußeren des Hengstes deckte er in den folgenden Jahren unzählige Lipizzaner-, Andalusier-, Kladruber-, Araber-, und Halbblutstuten, wodurch außerordentlich harte und leistungsfähige Arbeitspferde entstanden. Der kleinere Reitpferd-Typ kam durch die Einkreuzung von Englischen Vollblütern zu stande. Der große Nonius wurde insbesondere als Kutschpferd genutzt, dieser Schlag ähnelt dem Gründerhengst mehr als der kleine Nonius. In der Fahrpferdezucht werden teilweise „überlange“ Exemplare produziert, die durch einen ausdauernden und raumgreifenden Trab überzeugen, allerdings sind die Rücken dieser Pferde für größere (schwerere) Reitlasten zu weich.

Art und Wesen

Der Nonius ist ruhig und hat einen guten Charakter, trotzdem kann ein Nonius auch sehr lebhaft werden. Er zeichnet sich durch Zuverlässigkeit, leichte Handhabung und Leistungsfähigkeit aus. Weiters ist der Nonius auch sehr nervenstark.

Herkunft: Ungarn


Exterieur / Interieur

Stockmaß: 145-165 cm
Farben: Braune, Dunkelbraune, Rappen
Eignung als: Freizeit, Kutschpferd




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