Pferderasse: Karbadiner

Pferderassen: Karbadiner


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Rasseportrait

Aussehen

Der Karbadiner wurde in seinem Gebäude und Charakter durch seine karge Heimat, den Kaukasus, ebenso geprägt wie durch die in den letzten Jahrzehnten erfolgte Veredelung mithilfe Englischer Vollblüter. Der mittelgroße Kopf ist lang, mit einer breiten Stirn, kräftigen Ganaschen und großen Augen und Ohren. Moderne Karbadiner besitzen meist ein gerades Profil; der ursprünglichere Typ weist zuweilen einen deutlichen Ramskopf auf. Der lange, muskulöse Hals wird mit starker Aufrichtung getragen; er setzt hoch an den eher steilen Schultern an. Der ausgeprägte Widerrist reicht weit in den langen Rücken hinein (Langrechteckpferd). Die kräftige Kruppe fällt schräg zum eher hoch ansetzenden Schweif hin ab. Die Brust ist breit, der Rumpf zu den Flanken hin aufgezogen. Die schlanken Extremitäten verfügen über mittelgroße, stabile Gelenke und eine lange, schräge Fesselung. Die Hufe sind von ausgesprochen guter Qualität.

Die Rasse erreicht ein Stockmaß von rund 150 bis 155 Zentimetern, wobei vereinzelt auch kleinere und – was meist auf starke Vollbluteinkreuzung hinweist – größere Tiere vorkommen.

Die üblichen Farben sind braun und dunkelbraun; das Fell ist zwar seidig und glänzend, verfügt aber nicht über den für andere russische Rassen wie den Karabach oder den Achal-Tekkiner typischen Goldglanz. Rappen kommen relativ häufig, Schimmel sehr selten vor. Weiße Abzeichen an Kopf und Beinen treten selten und nur kleinflächig auf.


Herkunft und Haltung

Der Karbadiner ist – wie die meisten russischen Pferderassen – für seine extreme Härte bekannt. Sie entwickelte sich aufgrund der schwierigen Lebensbedingungen im nördlichen Kaukasus, wo Karbadiner schon seit Jahrhunderten Reiter durch unwegsamstes Gelände und über steinige, enge Bergpässe tragen müssen. Ursprünglich entstand die Rasse vermutlich durch den Einfluss arabischer und turkmenischer Pferde, die das eher elegante, langbeinige Exterieur vererbten. Ebenso beeinflussten aber auch einheimische Rassen wie das Don-Pferd den Karbadiner. In den letzten Jahren kam es teilweise zu Veredelungsversuchen mit Vollblütern; dies wirkte sich jedoch eher negativ auf die Nervenstärke und legendäre Trittsicherheit des Karbadiners aus.


Karbadiner spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Terskers.


Seit einigen Jahren werden vermehrt russische Pferde nach Deutschland importiert, darunter auch zahlreiche Karbadiner, deren Rassereinheit jedoch lediglich über entsprechende Papiere und Brände nachprüfbar ist. Die Rasse erweist sich als ausdauernd und ausgesprochen vielseitig – neben Freizeit-, Wander- und Distanzritten können Karbadiner im Springparcours wie unter dem Westernsattel beeindrucken.


Art und Wesen

Karbadiner verfügen neben ihrer Trittsicherheit über ein nervenstarkes Wesen, da sie im schwierigen Gebirgsterrain eine blinde Flucht leicht das Leben gekostet hätte. Die Pferde sind zuverlässig, gehorsam und lernen rasch. Wie viele russische Pferde neigen sie jedoch zu einem distanzierten Verhalten gegenüber Menschen und schließen sich meist nur einer Person eng und treu an.

Herkunft: Russland


Exterieur / Interieur

Stockmaß: 147-157 cm
Farben: vor allem Braune und Dunkelbraune
Eignung als: Freizeit, Sportpferd




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