Pferderasse: Gelderländer

Pferderassen: Gelderländer


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Rasseportrait

Aussehen

Der Gelderländer ist ein mittelschwerer, kompakter, eleganter, wohl proportionierter Warmblüter. Der Kopf ist mäßig trocken mit breiter Stirn und mittellangen Ohren. Das Profil ist meist gerade, manchmal leicht konvex. Der ausreichend lange Hals ist gut getragen, muskulös, aber nicht zu schwer und setzt hoch an. Das Genick ist eher leicht. Die Schultern sind mäßig abfallend. Der Widerrist ist stark ausgebildet und leitet in einen geraden, festen, mittellangen Rücken über, der in einer kurzen geringfügig schrägen Kruppe endet. Der tiefe Rumpf ist überdies breit und hat gut gerundete Rippen. Die Unterarme und –schenkel sind gut bemuskelt. Das stabile Fundament ist korrekt und trocken. Die knochenstarken Gliedmaßen haben große, starke Gelenke. Die Fesseln sind eher steil.
Das Stockmaß der Gelderländer kann bis zu 163 cm messen.
Meist Füchse (mit weißen Abzeichen). Selten: Braune, Schimmel, Rappen. Weiße Abzeichen an Kopf und Beinen sind auch in großem Ausmaß zugelassen und sogar sehr beliebt. Schönes Langhaar.

Herkunft und Haltung

Jahrhunderte lang wurden in der niederländischen Provinz Gelderland Arbeitspferde gezüchtet, die allerdings den heutigen Gelderländern nur geringfügig ähnelten. Im 19. Jahrhundert wurde die Rasse zur Veredelung mit deutschen (Westfalen u.a.), französischen (Anglonormannen), polnischen, iberischen und italienischen (Neapolitaner- entspricht großteils dem heutigen Maremmano) gekreuzt. Großen Einfluss nahm der englische Hackney. Die spektakulären Gänge mit großer Aktion und die starke Aufrichtung kommen von ihm. Aufgrund der systematischen Leistungsselektion sind die Gelderländer robuste, kräftige Arbeitspferde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden sie unter der Woche in der Landwirtschaft eingesetzt und sonntags vor die Kutsche gespannt. Die Gelderländer prägten die Entwicklung des Holländischen Warmbluts. Heutzutage erfreuen sich die Tiere in den Niederlanden auch bei Fahrturnieren größter Beliebtheit. Dabei werden die Gänge, das Gebäude des Pferdes und die ästhetische Aufmachung der Karosserie bewertet. Es werden zum Teil umstrittene, mechanische Hilfsmittel eingesetzt, um die urtypischen Merkmale der Gelderländer zu betonen. Die Schaupferde genügen den Anforderungen eines tadellosen Charakters oft nicht mehr. Sonst eignen sich die Gelderländer als Freizeitpferd. Nicht selten haben sie auch ein Talent zum Springpferd.

Art und Wesen

Die Gelderländer haben einen guten Charakter, sowie ein energisches und dennoch ruhiges Temperament. In pferdegerechter Haltung und Ausbildung entwickeln die Gelderländer außerordentliche Nervenstärke. Sie sind freundlich, gehorsam und zuverlässig.

Herkunft: Niederlande


Exterieur / Interieur

Stockmaß: 157-163 cm
Farben: Braune, Dunkelbraune, Füchse, Schimmel, Rappen
Eignung als: Freizeit, Kutsch- und Showpferd




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