Pferderasse: Cleveland Bay

Pferderassen: Cleveland Bay


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Rasseportrait

Aussehen

Der Cleveland Bay ist ein großrahmiges, aber harmonisch gebautes Warmblut. Ihr Name verrät schon, dass sie nur als Braune und Dunkelbraune (= bay) auftreten. Als weiße Abzeichen werden höchsten kleine Sterne oder Ballen zugelassen. Sie haben einen großen hübschen, trockenen (hier sind unterschiedliche Aussagen zu finden) Kopf mit großen Ohren, die so wie die Nüstern fein gewachsen sind und einem leichten Ramsprofil. Ihre Augen sind ausdrucksvoll. Der mittellange Hals sitzt auf gut formierten Schultern. Die Cleveland Bay haben einen flachen Widerrist. Der lange gerade Rücken endet in einer langen und muskulösen Kruppe. Die Hinterhand ist wie die Kruppe eher lang und bemuskelt. Der Schweif ist hoch angesetzt. Sie haben ein kräftiges und trockenes Fundament mit entsprechenden Gelenken, eher kurzen, schrägen Fesseln und gesunden dunklen Hufen. Typisch für schöne Braune mit dunkler Schattierung ist die Schwarzfärbung der Beine - die „schwarzen Strümpfe“. Der Rumpf ist kräftig mit einer breiten und tiefen Brust. Die Rippen sind rundlich. Das Fell der Cleveland Bay ist kurz und glänzend, ihr schwarzes Langhaar ist sehr dicht und in manchen Fällen auch leicht gewellt. Der Gesamteindruck spiegelt die Stabilität und Kraft des Pferdes wieder. Trotzdem ist es weder schwerfällig noch unelegant.

Herkunft und Haltung

Die Cleveland Bay sind die älteste in England beheimatete Pferderasse. Ihre Zuchtgeschichte begann im 17. Jahrhundert im Bezirk Cleveland in der Grafschaft Yorkshire im Nordosten Englands. Ihre Namen erhielten die Pferde durch ihre Heimat ->Cleveland und ihre Farbe -> bay. In ihrer Heimat wurden schon im Mittelalter große, braune Pferde gezüchtet, die ins besondere als Packtiere gebraucht. Spanische und Berberpferde wurden im 17. Jahrhundert der „Chapman Horse“ Rasse eingekreuzt. Man wollte ein eleganteres Kutschpferd erzielen. Durch die Motorisierung des Transportwesens wurden die eleganten Kutschpferde überflüssig, was zur Folge hatte, dass ihre Zahl dramatisch reduzierte. Königin Elizabeth II. ist teils die Rettung der Cleveland Bay zu danken. Sie kaufte eine Cleveland- Stute und ließ diese ausbilden. Später stellte sie sie als Zuchtstute zur Verfügung. Dadurch errang die Rasse wieder neue Popularität vor allem was ihr angenehmes Wesen und ihre Arbeitsbereitschaft betrifft. Prinz Philip nahm sogar mit Cleveland-Gespannen an Rennen teil. Die Pferde werden in einem gefestigten, aber dennoch kleinen Gestüt gezüchtet. Durch ihren Gang, der zwar nicht spektakulär ist, aber mit gutem Raumgewinn, werden die Pferde besonders gerne für längere Kutschfahrten genutzt. Auch als Jagdpferde finden die Pferde oft Verwendung. Durch Einkreuzungen von Englischen Vollblütern ist auch die Entstehung von Springpferden möglich. Als Kutsch- und Fahrturnierpferd werden die Cleveland Bay am häufigsten verwendet.


Art und Wesen

Die Cleveland Bay sind intelligent, kraftvoll, ausdauernd und langlebig. Sie sind äußerst freundlich und sind sehr umgänglich. Die Rasse ist überdies auch langlebig. Man kann ihr gutes Temperament leicht zügeln. Die Cleveland Bay sind gehorsam und nervenstark. Verwendung finden sie als Jagd-, Reit- und Kutschpferd.

Herkunft: Großbritannien


Exterieur / Interieur

Stockmaß: 158-165 cm
Farben: Braune
Eignung als: Freizeit, Kutschpferd




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