Pferderasse: American Saddlehorse, American Saddlebred

Pferderassen: American Saddlehorse, American Saddlebred


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Rasseportrait

Aussehen

Das American Saddlehorse zeigt beeindruckende Schönheit und Eleganz. Es hat Ähnlichkeit mit anderen weit verbreiteten Gangpferderassen in den USA (Tennessee Walker). Der mittelgroße und zugleich längliche und schmale Kopf ist fein, hat große Nüstern, wache, große, weit auseinander stehende Augen sowie nah beieinanderstehende Ohren, ein feines Maul und ein gerades Profil. Genick und Kehle sind sehr leicht. Der sehr lange, wohl geschwungene Hals ist gut aufgerichtet. Er setzt hoch zwischen den langen, schrägen Schultern an, der Widerrist ist ausgeprägt. Der kräftige, gerade, aber kurze Rücken endet in einer geraden Kruppe. Der Schweif setzt hoch an und wird auch so getragen. Die Brust ist breit und tief. Der Rumpf ist kaum aufgezogen. Die Beine sind lang, fein, trocken, stabil, haben gute Gelenke. Die Fesseln sind elastisch, steil und mittellang, die Vor- und Hinterhand gut bemuskelt. Die Hufe sind gut. Alles in allem hat das Saddlehorse ein äußerst elegantes, sehniges und zugleich kräftiges Äußeres.

Das Stockmaß bewegt sich zwischen 152 und 162 cm.
Es kommen alle Farben vor. Füchse, Dunkelfüchse sowie Braune sind besonders oft zu finden. Palominos, Rappen und bunte Pferde sind dagegen seltener, aber sehr beliebt. Weiße Anzeichen an Kopf und Beinen kommen oft vor und sind erlaubt. Das Langhaar ist lang, dicht, fein und gewellt.

Herkunft und Haltung

Ebenso wie der Tennessee Walker geht auch das American Saddlehorse (auch American Saddlebred) auf das Morgan Horse und den Narragansett Pacer zurück, eine nicht mehr existierende Rasse für Passrennen. Durch das Einkreuzen von Englischen Vollblütern wurde ein höheres Stockmaß sowie der athletische, sehnige Körperbau erzielt. Die Beeinflussung durch andere Rassen ist nicht geklärt. Zu Beginn wurde das Saddlebred vorerst in Kentucky gezüchtet und wurde daher einige Zeit lang auch Kentucky Saddler genannt. Sie sollten die Farmer bequem und sicher über die riesigen Getreidefelder transportieren. Sie wurden aber auch als elegante Fahrpferde eingesetzt. Auch zur Rinderarbeit wurden die Saddlehorse eingesetzt. Das Zuchtbuch wurde 1891 eröffnet. Seit Beginn der Zucht wurde vor allem nach der Gangveranlagung selektiert. Das Saddlebred von heute besitzt drei bis fünf natürliche Gangarten: Schritt, aktionsstarker, aber weich zu sitzender Trab, rund gesprungener, langsamer Galopp, sowie den Slowgait (langsamer Tölt), und den Rack (sehr taktklarer Renntölt). Das Saddlehorse wird in den USA oft als Show- und Turnierpferd verwendet. Allerdings werden dabei häufig unterschiedliche Manipulationen vorgenommen, um die typischen Merkmale hervorzuheben., z.B. künstlich Verlängerung der Hufe, Gewichtsmanschetten, oder auch scharfe Einreibung, Training mit Blendern (komplette Augenabdeckung) und Durchtrennung des Muskels der den Schweif nach unten zieht, was zur Folge hat, dass dieser unnatürlich hoch getragen wird. Solche Eingriffe sind in Deutschland verboten, wo die Turnierszene für amerikanische Gangpferderassen sehr klein ist. Saddlehorse werden hier insbesondere als Freizeitpferde genutzt.

Art und Wesen

Das American Saddlehorse ist schön, leistungsstark, intelligent, gehorsam und vertrauensvoll. Die Pferde haben ein sensibles, feinfühliges und zugleich lebhaftes Wesen. Es hat hohe, stechende Aktionen und raumgreifende Tritte sowie in Rack oder Slowgait. Für alle reitsportlichen Disziplinen, Western- und Fahrsport geeignet.

Herkunft: USA


Exterieur / Interieur

Stockmaß: 152-165 cm
Farben: alle
Eignung als: Freizeit, Showpferd




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