Pferderasse: Sorraia

Pferderassen: Sorraia


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Rasseportrait

Aussehen

Der Sorraia besitzt einige deutliche Kennzeichen des südländischen Wildpferdetypes. Aufgrund seines gut proportionierten, sehnigen Körpers eignet sich der Sorraia ideal als Reitpferd. Der Körper scheint zäh und kräftig zu sein, trotzdem wirkt er leicht und elegant. Der Kopf ist länglich, schmal und hat eine ausgeprägte Ramsnase. Die Ohren sind schwarz umrandet und ponytypisch kurz. Auch das Maul ist schwarz. Der Hals setzt hoch an. Die Schultern sind steil und lang. Sorraias neigen zum Hirschhals. Der Widerrist ist länglich und flach. Der Rücken erscheint kürzer als er eigentlich ist (durch den Widerrist) und die abfallende Maultierkruppe. Der Schweif setzt tief an. Die Extremitäten sind lang und elegant. Die Röhrenbeine haben gut geformte, harte Hufe.
Die Rasse erreicht ein Stockmaß von 130 bis 150 cm. Es gibt zwei Farbschläge: Aschgrau (im Sommer silbrig- grau glänzend) und den gelbfalben- sandfarben (im Sommer metallisch glänzend). Sorraias haben einen Aalstrich und des Öfteren ein Schulterkreuz und Querstreifen. Das Langhaar ist dunkler als das Fell, dicht, aber eher kurz. Abzeichen kommen weder an Kopf noch an Beinen vor. Vereinzelt kann man auch braune Sorraias finden, was allerdings sich auf eine frühere Einkreuzung anderer Rassen zurückführen lässt.

Herkunft und Haltung

Der Sorraia ist eine sehr alte Ponyrasse, was sich schon an der Farbe erkennen lässt. Ihre Existenz lässt sich auf der Iberischen Halbinsel teilweise bis in die Steinzeit (um 40.000 v. Chr.) zurückverfolgen. Die Vorfahren der Rasse sind schon in Höhlenmalereien verewigt. Während der Bronzezeit (2000- 1700 v. Chr.) verteilte sich die Rasse über ganz Europa, sogar bis nach England und Schottland. Der portugiesische Hippologe Ruy d´Andrade hat 1920 eine Herde dieser Rasse entdeckt und hielt sie zunächst für Zebras oder Halbesel, er benannte sie nach dem Ort der Entdeckung. Die Rasse wurde während der kommunistischen Herrschaft nahezu ausgerottet. Zu Beginn der 90er Jahre wurden Sorraias erfolgreich mit Vollblut gekreuzt, um die Rasse wiederherzustellen. In ihrer Heimat gibt es nur noch wenige Exemplare. Es werden nur sehr wenige als Reit-, Pack- oder Wagenpferd genutzt. Die in Deutschland existierenden Exemplare finden vor allem als Freizeitpferde Verwendung. Insbesondere Freizeitreiter mit einer gewissen Ambition zur klassisch- iberischen Dressur begeistern sich für die Sorraias, da sie ein umgängliches, wendiges und äußerst trittsicheres Pferd möchten. Der Sorraia hat große Ähnlichkeit mit anderen „Urpferden“ Europas und Asiens, wie z.B. dem Tarpan. Ein interessantes Detail ist vielleicht, dass die Mustangs in den USA oft dieselbe Färbung und ein sehr ähnliches Gebäude aufweisen.

Art und Wesen

Der Sorraia ist ein selbstbewusstes, sensibles Pferd, das sehr eigenwillig sein kann. Wie die meisten südländischen Pferde besitzt er viel Temperament. Er ist intelligent und lernt schnell.

Herkunft: Portugal


Exterieur / Interieur

Stockmaß: 130-150 cm
Farben: Falben in verschiedenen Varianten, selten Braune
Eignung als: Freizeit, Kutsch- und Packpferd




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